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AMTLICHE MITTEILUNGEN

Hier finden Sie aktuelle Mitteilungen rund um Bottenbach.

15. Gemeinderatssitzung

Am Donnerstag, dem 11. März 2021, um 20:00 Uhr, findet im Dorfgemeinschaftshaus in Bottenbach, Waldstraße 2, eine öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Gemeinderates der Ortsgemeinde Bottenbach statt.

Tagesordnung Siehe Bottenbach/Gemeindrat

Wahlbekanntmachung

I.

Am Sonntag, dem 14. März 2021, findet die Wahl zum 18. Landtag von Rheinland-Pfalz  statt.
Die Wahl dauert von 8 bis 18 Uhr.

II.

Die Gemeinde Bottenbach bildet einen Stimmbezirk.

Der Wahlraum wird im Dorfgemeinschaftshaus, Waldstraße 2 (Haupteingang), 66504 Bottenbach, eingerichtet.

Der Wahlraum ist zur Erleichterung der Teilnahme an der Wahl für körperlich beeinträchtigte und andere Menschen mit Mobilitätseinschränkungen barrierefrei eingerichtet.

In den Wahlbenachrichtigungen, die den Stimmberechtigten in der Zeit vom 10.02.2021 bis 21.02.2021 übersandt worden sind, sind der Stimmbezirk und der Wahlraum angegeben, in dem die Stimmberechtigten zu wählen haben.

III.

Die Stimmberechtigten können nur in dem Wahlraum des Stimmbezirks wählen, in dessen Wählerverzeichnis sie eingetragen sind.

Die Wählerinnen und Wähler haben ihre Wahlbenachrichtigung und einen amtlichen Personalausweis oder Reisepass zur Wahl mitzubringen.

Die Wahlbenachrichtigung soll bei der Wahl abgegeben werden.

Gewählt wird mit amtlichen Stimmzetteln. Jede Wählerin und jeder Wähler erhält bei Betreten des Wahlraumes einen Stimmzettel ausgehändigt.

Die amtlichen Stimmzettel enthalten am oberen, rechten Rand eine Ausstanzung - eine Lochung. Die Lochung versetzt blinde und sehbehinderte Wählerinnen und Wähler in die Lage, ohne fremde Hilfe den Stimmzettel in so genannte Stimmzettelschablonen richtig einlegen zu können, um anschließend ebenfalls ohne die Mitwirkung anderer Personen geheim ihre Stimme abgeben zu können. Landesweit sind alle Stimmzettel mit der Lochung versehen, so dass eine Zuordnung der Stimmzettel zu einem bestimmten Wähler nicht möglich ist und das Wahlgeheimnis umfassend gewahrt bleibt.

Jede Wählerin und jeder Wähler hat eine Wahlkreisstimme und eine Landesstimme.

Der Stimmzettel enthält jeweils unter fortlaufender Nummer

1.

für die Wahl im Wahlkreis in schwarzem Druck die zugelassenen Wahlkreisvorschläge unter Angabe des Familiennamens, Vornamens, Berufes oder Standes und des Ortes der Hauptwohnung der Bewerberinnen und Bewerber sowie der Ersatzbewerberinnen und Ersatzbewerber, bei Wahlkreisvorschlägen von Parteien und Wählervereinigungen außerdem deren Namen und, sofern sie eine Kurzbezeichnung verwenden, auch diese, bei Wahlkreisvorschlägen von Stimmberechtigten außerdem das Kennwort und rechts von dem Namen jeder Bewerberin und jedes Bewerbers einen Kreis für die Kennzeichnung,

2.

für die Wahl nach Landes- und Bezirkslisten in blauem Druck die zugelassenen Landes- und Bezirkslisten unter Angabe der Namen der Parteien und Wählervereinigungen und, sofern sie eine Kurzbezeichnung verwenden, auch diese, der Familiennamen und Vornamen der ersten fünf Bewerberinnen und Bewerber und die Bezeichnung der Wahlvorschläge als Landes- oder Bezirkslisten sowie links von der Bezeichnung der Partei oder Wählervereinigung einen Kreis für die Kennzeichnung.

Die Wählerinnen und Wähler geben ihre Wahlkreisstimme in der Weise ab,

 

dass sie auf dem linken Teil des Stimmzettels (Schwarzdruck) durch ein in einen Kreis gesetztes Kreuz oder auf andere Weise eindeutig kenntlich machen, welcher Wahlkreisbewerberin oder welchem Wahlkreisbewerber und gegebenenfalls welcher Ersatzbewerberin oder welchem Ersatzbewerber sie gelten soll,

und ihre Landesstimme in der Weise,

 

dass sie auf dem rechten Teil des Stimmzettels (Blaudruck) durch ein in einen Kreis gesetztes Kreuz oder auf andere Weise eindeutig kenntlich machen, welcher Landes- oder Bezirksliste sie gelten soll.

Der Stimmzettel muss von den Wählerinnen und Wählern in einer Wahlkabine des Wahlraumes oder in einem besonderen Nebenraum gekennzeichnet und in der Weise gefaltet werden, dass seine Stimmabgabe nicht erkennbar ist.

IV.

Die Wahlhandlung sowie die im Anschluss an die Wahlhandlung erfolgende Ermittlung und Feststellung des Wahlergebnisses im Stimmbezirk sind öffentlich. Jedermann hat Zutritt, soweit das ohne Beeinträchtigung des Wahlgeschäfts möglich ist.

V.

Wählerinnen und Wähler, die einen Wahlschein haben, können an der Wahl im Wahlkreis, in dem der Wahlschein ausgestellt ist,

a) durch Stimmabgabe in einem beliebigen Wahlraum dieses Wahlkreises oder

b) durch Briefwahl

teilnehmen.

Wer durch Briefwahl wählen will, muss sich von der Verbandsgemeindeverwaltung einen amtlichen Stimmzettel, einen amtlichen Stimmzettelumschlag sowie einen amtlichen Wahlbriefumschlag beschaffen und den Wahlbrief mit dem Stimmzettel (im verschlossenen Stimmzettelumschlag) und dem unterschriebenen Wahlschein so rechtzeitig der auf dem Wahlbriefumschlag angegebenen Verbandsgemeindeverwaltung übersenden, dass er dort spätestens am Tage der Wahl bis 18 Uhr eingeht. Der Wahlbrief kann auch bei der angegebenen Verbandsgemeindeverwaltung oder am Tage der Wahl bis spätestens 18 Uhr bei dem für den Wahlbrief zuständigen Wahlvorstand abgegeben werden.

VI.

Jeder Stimmberechtigte kann sein Stimmrecht nur einmal und nur persönlich ausüben. Die Ausübung des Stimmrechts durch einen Vertreter anstelle des Stimmberechtigten ist unzulässig (§ 4 Abs. 1 des Landeswahlgesetzes).

Wählerinnen und Wähler, die des Lesens unkundig oder wegen einer körperlichen Beeinträchtigung nicht in der Lage sind, ihre Stimmen abzugeben, können sich zur Stimmabgabe der Hilfe einer anderen Person bedienen. Die Hilfeleistung hat sich auf die Erfüllung der Wünsche der Wählerin oder des Wählers zu beschränken. Die Hilfsperson ist zur Geheimhaltung der Kenntnisse verpflichtet, die sie bei der Hilfestellung von der Wahl eines anderen erhält.

Wer unbefugt wählt oder sonst ein unrichtiges Ergebnis einer Wahl herbeiführt oder das Ergebnis verfälscht, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Unbefugt wählt auch, wer im Rahmen einer zulässigen Assistenz entgegen der Wahlentscheidung des Stimmberechtigten oder ohne eine geäußerte Wahlentscheidung des Stimmberechtigten eine Stimme abgibt. Der Versuch ist jeweils strafbar (§ 107 a Abs. 1 und 3 des Strafgesetzbuches).

VII.

1.

Der Zugang zu den Wahlräumen ist nur unter Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen erlaubt.

2.

Im Gebäude, in dem sich der Wahlraum befindet, sowie im Wahlraum selbst gilt grundsätzlich die Maskenpflicht. Zulässig sind medizinische Gesichtsmasken (OP-Masken) und Masken des Standards KN95/N995 oder FFP2. Wer vorsätzlich die Maskenpflicht nicht einhält, begeht eine Ordnungswidrigkeit nach § 24 Satz 1 Nr. 7 CoBeLVO.

3.

Alle Personen müssen sich vor dem Betreten des Wahlraums die Hände desinfizieren.

Pirmasens, den 26.01.2021

Verbandsgemeindeverwaltung Pirmasens-Land

Gez. Silvia Seebach

Wiederaufforstung von 7.250 Bäumen im Gemeindewald Bottenbach größtenteils abgeschlossen

Die Wiederaufforstung von über 7.000 Bäumen im Gemeindewald ist größtenteils abgeschlossen.  Lediglich in den Bereichen in welchen eingeschlagenes Kronenholz durch die Selbstwerber noch nicht vollständig aufgearbeitet wurde, w (z.B. Eingangsbereich Osterwald) werden noch nacharbeiten gemacht.

Die Wiederaufforstung war erforderlich, da der Bottenbach Wald aufgrund des Klimawandels in den letzten Jahren massive Schäden erlitten hatte. Durch die extreme Hitze und des Wassermangels konnten sich Schädlinge wie der Borkenkäfer, Buchdrucker und der Kupferstecher sehr stark ausbreiten. Normalerweise produzieren die Fichten nach dem Einbohren eines Borkenkäfers ein Harz, welches die Bohrlöcher wieder verschließt. Da den Fichten weniger Wasser zur Verfügung steht, ist die natürliche Harzproduktion zur Borkenkäferabwehr eingeschränkt. Durch die trockenen und heißen Sommer der letzten Jahre wurde die explosionsartige Vermehrung der Borkenkäfer sehr begünstigt. Im Bottenbacher Wald, wie auch in vielen anderen Orten und Gebieten in ganz Deutschland, sind massenhaft Fichten abgestorben. Zur Bekämpfung des Borkenkäfers musste alleine im Jahre 2020 in der Gewanne „Tiergarten“ in Bottenbach eine zusammenhänge Fläche von 2 Hektar Fichtenwald mit über 1.200 Festmeter Holz vollständig gerodet werden. Der ökologische und finanzielle Schaden ist enorm. Aufgrund des borkenkäferbedingten Überangebotes an Fichtenholz ist der Verkaufspreis von ursprünglich ca. 90,-- Euro/Festmeter auf weit unter 40,-- Euro/Festmeter gesunken. Der Holzerlös deckte teilweise gerade noch die Kosten des Holzeinschlages. Zur Eindämmung des Borkenkäfers ist allerdings der Einschlag von befallenen Bäumen zwingend erforderlich.

Neben den Borkenkäferschäden an den Fichten sind auch noch andere Bäume wie die Buchen und Eschen vom Klimawandelt bedroht. Der Wassermangel begünstigt die Ausbreitung von Pilzbefall im Innern der Baumstämme. Insbesondere im Eingangsbereich des Osterwaldes mussten aus diesem Grund sehr viele erkrankte Buchen gefällt werden. In der Gewanne großer Busch waren überwiegend die Eschen von einem Pilz befallen, welcher ebenfalls zum Absterben der Bäume führte.

Die ausgewählten Baumarten sind klimaresistenter und sollen mit der Erderwärmung besser zu Recht kommen. Gepflanzt werden insbesondere:
Traubeneiche, Stieleiche, Hainbuche, Winterlinde, Roteiche
 

Die Pflanzung und die Anbringung des Einzelschutzes wurde durch die Firma Steingaesser aus Kaiserslautern ausgeführt. Die vorbereitenden Arbeiten (Entfernung von Dornen und Hecken) wurden bereits im Herbst 2020 durch Mitarbeiter des Internationalen Bundes (IB) durchgeführt. Der Einzelschutz der Pflanzen aus Kunststoffhüllen ist erforderlich um den Verbiss durch Wildtiere vorzubeugen. Die Schutzhülle bleiben ca. 5 Jahr angebracht und werden danach wieder entfernt. Eine Wiederverwendung ist möglich. Es handelt sich dabei um eine wirksame Alternative zur flächigen Einzäunung. Eine flächige Einzäunung ist zwar bei der Errichtung etwas günstiger und optisch weniger auffällig, aber der Folgeaufwand aufgrund der regemäßig notwendigen Zaunkontrollen und den anfallenden Pflegearbeiten sind größer. Falls doch ein Reh in eine Einzäunung gelangt, ist der Schaden ungleich höher. Beim Einzelschutz kann das Wild die Räume zwischen den Baumpflanzen zum Äsen nutzen.

Für die Maßnahme erhalten wir eine staatliche Förderung zwischen 2,50 Euro (für Hainbuche, Winterlinde, etc.) und 5,-- Euro (für Eichen). Zusätzlich zur Förderung der Wiederaufforstung werden wir bei der Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe die Bundeswaldprämie beantragen. Die Bundeswaldprämie ist ein Teil des Corona-Konjunkturpakets „Wald & Holz“. Um die Förderung zu erhalten, muss für die Fläche eine Zertifizierung nach PEFC-, FSC- oder Naturland-Kriterien zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung nachgewiesen werden. PEFC ist ein transparentes und unabhängiges System zur Sicherstellung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und damit ein weltweiter "Wald-TÜV". ... Waldzertifizierung nach den Standards von PEFC basiert auf den sehr strengen Richtlinien für die nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern. Der Bottenbacher Gemeindewald verfügt über eine PEFC-Zertifizierung. Beim Vorliegen einer PEFC-Zertifizierung wird eine Förderung von 100,-- Euro pro Hektar (ha) gewährt. Der Bottenbacher Gemeindewald hat eine Betriebsfläche von 142,6 ha und eine Wirtschaftsfläche von 126 ha. Es kann deshalb eine Bundeswaldprämie von mind. 12.600,-- Euro in Anspruch genommen werden.

Baumschnitt der Bottenbacher Streuobstwiesen

In den letzten Tagen wurde auf den gemeindlichen Streuobstwiesen ein gründlicher Baumschnitt durchgeführt. Die Gemeinde verfügt über 300 Obstbäume, welche überwiegend bereits im Alter von 30 bis 40 Jahre sind. Da bereits seit einigen Jahren kein größerer Rückschnitt stattgefunden hat, war nun ein stärkerer Verjüngungsschnitt als der normalerweise übliche Frühjahresschnitt notwendig. Der Rückschnitt stellt eine Basis für einen ertragreichen Aufbau für die nächsten Jahre dar.

Da zunächst die großen Mengen an abgeschnitten Ästen und Zweigen beseitigt werden müssen und bei einigen Baumarten ein Schnitt nach der Ernte sinnvoller ist, wird die Aktion ggfs. im Herbst fortgesetzt.

Der Baumschnitt wurde ehrenamtlich durch den Bottenbacher Gärtnermeister Karl-Heinz Kunz mit Unterstützung durch die Gemeindearbeiter durchgeführt. Vielen Dank an Karl-Heinz Kunz, ohne dessen Einsatz und fachliche Anleitung die Aktion nicht möglich gewesen wäre. Das Obst der Streuobstwiesen steht allen Bottenbacher Bürger zur Verfügung. Streuobstwiesen sind ein wertvoller Bestandteil einer artenreichen Kulturlandschaft. Sie liefern uns gesundes, regionales Obst und sind wichtiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Es freut mich, dass im letzten Jahr ein hervorragendes „Obstjahr“ war und das Angebot der Streuobstwiesen durch die Bevölkerung sehr gut angenommen wurde.

Illegale Ablagerung

Im Bereich der Grillhütte wurde in den letzten Wochen mehrfach illegal Müll entsorgt.
Unter anderem wurden mehrere Eimer mit Dispersionsfarbe hinter dem Toilettenhaus abgestellt oder einfach im umliegenden Wald entsorgt.
Auch wurde direkt im Zugangsbereich zur Grillhütte Hasenmist und diverser Unrat abgeladen.
Ich bitte die Bevölkerung entsprechende Beobachtungen hinsichtlich des Verursachers bei mir zu melden.

Sachstand Baugebiete Großer Busch II

Im Rahmen des förmlichen Planaufstellungsverfahrens erfolgt derzeit die sogenannte „Beteiligung der Träger öffentlicher Belange“. Dieser Verfahrensschritt ist nach dem Baugesetzbuch vorgeschrieben und dient dazu alle Behörden und Institutionen, welche von der Planung der Ortsgemeinde in ihren Belangen berührt werden, in Kenntnis zu setzen und diesen die Möglichkeit zu bieten, evtl. Einwände gegen unsere Planung vorzubringen. Im Rahmen dieses Verfahrens werden unter anderem die Planungsgemeinschaft Westpfalz, die Struktur und Genehmigungsbehörde Süd (SGD Süd), die Landesplanungsbehörde des Landkreises, die Gewerbeaufsicht, die untere Naturschutzbehörde, die Landwirtschaftskammer, das Forstamt, die Verbandsgemeindewerke, die Pfalzwerke und viele mehr beteiligt.

Hinsichtlich dem Baugebiet Großen Busch II liegen die meisten Stellungnahmen der Fachbehörden vor. Die Auflagen, Einwände und Bedenken werden zur Zeit „abgearbeitet“ und geklärt. Unter anderem wurde von der SGD Süd die Vorlage eines Entwässerungskonzept für das Oberflächenwasser gefordert. Diesbezüglich muss nun gesondert ein Ingenieurbüro beauftragt werden.

Nach dem derzeitigen Stand können aber aller Vorgaben erfüllt werden und ich bin zuversichtlich, dass wir den Bebauungsplan „Großen Busch II“ als formelle Satzung bis Ende dieses Jahres im Gemeinderat beschließen können. Die Erschließung der Bauplätze könnte dann in 2022 beginnen. Die ersten Anfragen von Interessen liegen bereits vor.

Sachstand Baugebiet „Kälblingen“

Ursprünglich war angedacht, die Fläche „Kälblingen“, welche sich von der Ortsdurchfahrt bis zum Friedhof zieht, in einen einzigen großen Bebauungsplan aufzunehmen und diesen dann in mehrere Abschnitt, je nach Nachfrage, über die nächsten Jahre bzw. Jahrzehnte zu erschließen. Dies hätte den Vorteil, dass das aufwendige Bebauungsplanverfahren nur einmal hätte durchgeführt werden müssen und die Planungskosten deshalb geringer wären. Der Hauptvorteil wäre aber, dass in diesem Fall die Kosten der besonderes teuren Erschließungsabschnitten, welche normalerweise immer im ersten Bauabschnitt entstehen (z.B. Einmündung Ortsdurchfahrt, Anbindung Kanalanschluss, Abführung Oberflächenwasser) auf eine große Anzahl von Bauplätzen verteilt worden wären und sich dies kostengünstig auf den einzelnen Bauplatz ausgewirkt hätte.

Nach dem derzeitigen Stand ist ein Bebauungsplan mit über 30 Bauplätzen aufgrund den Vorgaben der Planungsgemeinschaft Westpfalz in Bottenbach nicht zulässig. Die Raumordnungsplanung macht Ihre Vorgaben u.a. abhängig von der Größe und Struktur der jeweiligen Ortsgemeinde. Demnach wird uns ein weiteres Entwicklungspotential von insgesamt 1,1 Hektar bis zum Jahre 2030 zugebilligt. Nach Abzug der benötigten Straßen- und Verkehrsfläche sowie unter Anrechnung einer Teilfläche vom Gebiet „Großen Busch II“ wären demnach bis zum Jahre 2030 noch max. 7 weitere Bauplätzen möglich. Keine Rolle spielt hierbei, dass eine große Nachfrage nach Bauplätzen da ist und die Erschließung ohnehin in mehreren Abschnitten über viele Jahre hätte erfolgen sollen.

Dies bedeutet, dass im ersten Schritt lediglich ein „kleiner“ Bebauungsplan „Kälblingen I“ erstellt werden könnte. Zur Zeit läuft die Prüfung, ob dies wirtschaftlich darstellbar ist. Denn die Kosten der Zufahrt (Einmündung oder Abbiegespur), die Kanalzuführung und die Oberflächenentwässerung müssen jetzt auf eine wesentlich geringere Anzahl von Bauplätzen umgelegt werden. Diesbezüglich stehen aktuell Gespräche mit dem Landesbetrieb Mobilität hinsichtlich einer möglichst kostengünstigen Zufahrtsmöglichkeit an.

„Corona“-Lüftungsanlage in der Bottenbacher Grundschule

Im Rahmen einer Gemeinschaftsaktion von Eltern und Förderverein Grundschule sowie der Ortsgemeinde Bottenbach und der Verbandsgemeinde Pirmasens-Land konnte am vergangenen Samstag in der Grundschule Bottenbach eine „Corona“-Lüftungsanlage eingebaut werden. Alle vier Klassenräume wurden mit einer eigenen Abluftanlage ausgestattet. Die Anlagen sind 1 zu 1 angelehnt an die Selbstbauanlagen, welche die Stadt Pirmasens gemeinsam mit dem in Pirmasens ansässigen Prüf- und Forschungsinstitut (PFI) entwickelt hat und in über 400 Klassensälen in der Stadt Pirmasens verbaut wurden. Vorbild für dieses System ist eine vom Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie entwickelte Idee.

Zugrunde liegt ein einfaches System: Die warme Luft steigt in den oberen Bereich des Raums. Dort wird sie abgesaugt und über ein Rohrsystem nach draußen geleitet. Frischluft wird über ein gekipptes Fenster zugeführt. Die eingebaute Anlage ist in der Lage mind. dreimal pro Stunde die gesamte Luft im Klassensaal auszutauschen. Das System ist für einen dauerhaften Betrieb in den Klassenräumen ausgelegt. Die Anlage ist so gedämmt, dass die Geräuschentwicklung minimal ist und der Unterricht nicht gestört wird. Der Stromverbrauch liegt bei 70 Watt pro Anlage/Klasse. Die Materialkosten sind relativ gering und liegen bei 500,-- bis 600,-- Euro pro Klassensaal.
Im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit der Verbandsgemeinde Pirmasens-Land und der Stadt Pirmasens wurde das Material durch die Stadt beschafft und entsprechende Baupläne zu Verfügung gestellt. Die Materialkosten werden von der Verbandsgemeinde Pirmasens-Land an die Stadt Pirmasens erstattet. Der Einbau der Lüftungsrohre erfolgte ehrenamtlich.

Zur Einhaltung der Corona-Hygieneauflagen ist derzeit alle 20 Minuten zwingend eine vollständige Lüftung der Klassensäle vorgeschrieben. Dies hat in der Vergangenheit zu vielen Probleme geführt.
Bedingt durch die Corona-Pandemie mussten die Schulbänke weiter aus einander gerückt werden. Dies hat zur Folge, dass auch direkt an den Fenstern Kinder sitzen. Beim Öffnen der großen Fensterflügel der Bottenbacher Grundschule reichen diese über die Schulbänke am Fenster.
Insbesondere die Kinder am Fenster waren dann Wetter ausgesetzt und mussten sich zuletzt mit Decken und Winterjacken schützen. Aufgrund Corona ist ein Verlassen des Sitzplatzes nicht erlaubt.
Des Weiteren war es sehr schwierig alle Fenster sicher zur Verhütung eines Unfalls zu fixieren. Durch die großen Fensterflügel und die Schultische direkt am Fenster bestand eine hohe Verletzungsgefahr.
Aber alle diese Probleme gehören dank der neuen Abluftanlage der Vergangenheit an.
Das aufwendige Stoßlüften und die dadurch entstandene Unterbrechung des Unterrichts kann entfallen. Die Anlage sorgt kontinuierlich für frische Luft und ein sehr gutes Raumklima mit geringer Aerosolbelastung.
Die Anlage ist nachhaltig und kann auch in Zeiten nach „Corona“ dauerhaft für den Luftaustausch und dadurch für eine geringe CO2-Konzentration und einen hohen Sauerstoffanteil sorgen.
Zusätzlich ist geplant die Anlage im Sommer nachts zur Raumkühlung einzusetzen.

Vielen Dank an alle Unterstützer und Helfer. Einen besonderen Dank an die Verbandsbürgermeisterin Silvia Seebach und die Verantwortlichen der Stadt Pirmasens. Frau Seebach war vor Ort und hat die Helfer mit selbstgekochter Kartoffelsuppe versorgt.

Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass die Corona-Fallzahlen zurück gehen und der harte Lockdown bald aufgehoben wird. Dann steht dem Schulbetrieb mit einer neuen „Corona“-Lüftungsanlage in der Grundschule Bottenbach nichts mehr im Wege.

Wiederaufforstung von über 7.000 Bäumen im Gemeindewald Bottenbach

Aufgrund des Klimawandels hat der Bottenbacher Wald in den letzten Jahren massive Schäden erlitten. Durch die extreme Hitze und den Wassermangels konnten sich Schädlinge, wie der Borkenkäfer, Buchdrucker und der Kupferstecher, sehr stark ausbreiten. Normalerweise produzieren die Fichten nach dem Einbohren eines Borkenkäfers ein Harz, welches die Bohrlöcher wieder verschließt. Da den Fichten weniger Wasser zur Verfügung steht, ist die natürliche Harzproduktion zur Borkenkäferabwehr eingeschränkt. Durch die trockenen und heißen Sommer der letzten Jahre wurde die explosionsartige Vermehrung der Borkenkäfer sehr begünstigt. Im Bottenbacher Wald, wie auch in vielen anderen Orten und Gebieten in ganz Deutschland, sind massenhaft Fichten abgestorben. Zur Bekämpfung des Borkenkäfers musste alleine im Jahre 2020 in der Gewanne „Tiergarten“ in Bottenbach eine zusammenhänge Fläche von 2 Hektar Fichtenwald mit über 1.200 Festmeter Holz vollständig gerodet werden. Der ökologische und finanzielle Schaden ist enorm. Aufgrund des borkenkäferbedingten Überangebotes an Fichtenholz ist der Verkaufspreis von ursprünglich ca. 90,00 Euro/Festmeter auf weit unter 40,00 Euro/Festmeter gesunken. Der Holzerlös deckte teilweise gerade noch die Kosten des Holzeinschlages. Zur Eindämmung des Borkenkäfers ist allerdings der Einschlag zwingend erforderlich.

Neben den Borkenkäferschäden an den Fichten sind auch noch andere Bäume, wie die Buchen und Eschen, vom Klimawandel bedroht. Der Wassermangel begünstigt die Ausbreitung von Pilzbefall im Innern der Baumstämme. Insbesondere im Eingangsbereich des Osterwaldes mussten aus diesem Grund sehr viele erkrankte Buchen gefällt werden. Im der Gewanne großer Busch waren überwiegend die Eschen von einem Pilz befallen, welcher ebenfalls zum Absterben der Bäume führte.

Um dem Klimawandel entgegenzuwirken wurde diese Woche mit der Pflanzung von 7.250 neuen Bäumen begonnen. Die ausgewählten Baumarten sind klimaresistenter und sollen mit der Erderwärmung besser zu Recht kommen. Gepflanzt werden insbesondere

Traubeneiche, Stieleiche, Hainbuche, Winterlinde, Vogelkirsche und Roteiche.

Die Pflanzung und die Anbringung des Einzelschutzes wird durch die Firma Steingaesser aus Kaiserslautern ausgeführt. Die vorbereitenden Arbeiten (Entfernung von Dornen und Hecken) wurden bereits im Herbst 2020 durch Mitarbeiter des Internationalen Bundes (IB) durchgeführt. Der Einzelschutz der Pflanzen aus Kunststoffhüllen ist erforderlich, um dem Verbiss durch Wildtiere vorzubeugen. Die Schutzhüllen bleiben mehrere Jahre angebracht und werden danach wieder entfernt. Es handelt sich dabei um eine wirksame Alternative zur flächigen Einzäunung. Für die Maßnahme erhalten wir eine staatliche Förderung zwischen 2,50 Euro (für Hainbuche, Winterlinde, etc.) und 5,-- Euro (für Eichen).

Zusätzlich zur Förderung der Wiederaufforstung werden wir bei der Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe die Bundeswaldprämie beantragen. Die Bundeswaldprämie ist ein Teil des Corona-Konjunkturpakets „Wald & Holz“. Um die Förderung zu erhalten, muss für die Fläche eine Zertifizierung nach PEFC-, FSC- oder Naturland-Kriterien zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung nachgewiesen werden. PEFC ist ein transparentes und unabhängiges System zur Sicherstellung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und damit ein weltweiter "Wald-TÜV". ... Waldzertifizierung nach den Standards von PEFC basiert auf den sehr strengen Richtlinien für die nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern. Der Bottenbacher Gemeindewald verfügt über eine PEFC-Zertifizierung. Beim Vorliegen einer PEFC-Zertifizierung wird eine Förderung von 100,00 Euro pro Hektar (ha) gewährt. Der Bottenbacher Gemeindewald hat eine Betriebsfläche von 142,6 ha und eine Wirtschaftsfläche von 126 ha. Es kann deshalb eine Bundeswaldprämie von mind. 12.600,00 Euro in Anspruch genommen werden.

Haushaltssatzung der Ortsgemeinde Bottenbachfür die Jahre 2021 und 2022

vom 20.01.2021

Der Gemeinderat hat auf Grund von § 95 Gemeindeordnung Rheinland-Pfalz in der derzeit geltenden Fassung folgende Haushaltssatzung beschlossen:

§ 1 Ergebnis- und Finanzhaushalt

Festgesetzt werden:

 

2021

2022

1. im Ergebnishaushalt

der Gesamtbetrag der Erträge auf

839.905 €

857.210 €

der Gesamtbetrag der Aufwendungen auf

970.875 €

937.485 €

der Jahresfehlbedarf auf

-130.970 €

-80.275 €

2. im Finanzhaushalt

der Saldo der ordentlichen Ein- und Auszahlungen auf

-95.065 €

-44.370 €

die Einzahlungen aus Investitionstätigkeiten auf

15.300 €

3.500 €

die Auszahlungen aus Investitionstätigkeiten auf

47.000 €

0 €

der Saldo der Ein- u. Auszahlungen ausInvestitionstätigkeiten auf

31.700 €

3.500 €

der Saldo der Ein- u. Auszahlungen ausFinanzierungstätigkeiten auf

126.765 €

40.870 €

§ 2 Gesamtbetrag der vorgesehenen Kredite

Der Gesamtbetrag der vorgesehenen Kredite, deren Aufnahme zur Finanzierung von Investitionen und Investitionsfördermaßnahmen erforderlich ist,

wird festgesetzt für:

2021

2022

zinslose Kredite auf

0 €

0 €

verzinste Kredite auf

0 €

0 €

zusammen auf

0 €

0 €

§ 3 Gesamtbetrag der vorgesehenen Ermächtigungen

Der Gesamtbetrag der Ermächtigungen zum Eingehen von Verpflichtungen, die in künftigen Haushaltsjahren zu Auszahlungen für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen (Verpflichtungsermächtigungen) führen können,

 

2021

2022

wird festgesetzt auf

0 €

0 €

Die Summe der Verpflichtungs-ermächtigungen, für die in den künftigen Haushaltsjahren voraussichtlich Investitionskredite aufgenommen werden müssen, beläuft sich auf

0 €

0 €

§ 4 Steuersätze

Die Steuersätze für die Gemeindesteuern werden wie folgt neu festgesetzt:

 

2021

2022

Grundsteuer A

300 v.H.

300 v.H.

Grundsteuer B

385 v.H.

385 v.H.

Gewerbesteuer

365 v.H.

365 v.H.

Die Hundesteuer beträgt für Hunde, die innerhalb des Gemeindegebietes gehalten werden, wird

 

2021

2022

für den ersten Hund

48 €

48 €

für den zweiten Hund

72 €

72 €

für jeden weiteren Hund

96 €

96 €

für jeden gefährlichen Hund im Sinne des Landeshundegesetzes Rheinland-Pfalz in der jeweils gültigen Fassung

150 €

150 €

§ 5 Beiträge

Die Sätze für die Erhebung kommunaler Abgaben werden für das Haushaltsjahr wie folgt festgesetzt:

Feld- und Waldwege (gem. § 11 Abs. 1 KAG)

Beiträge für die Investitionsaufwendungen und die Unterhaltungskosten von Feld- und Waldwegen

 

2020

2021

a) für Beitragspflichtige, die ihre Einnahmen aus der Jagdverpachtung gem. § 7 Abs. 2 der Satzung über die Erhebung von Beiträgen für Feld- und Waldwege vom 14.05.1996 der Gemeinde nicht zur Verfügung stellen.

24,20 €/ha

24,20 €/ha

b) für alle übrigen Beitragspflichtigen

15,00 €/ha

15,00 €/ha

Der Beitragspflicht unterliegen alle im Außenbereich der Ortsgemeinde gelegenen Grundstücke, die durch Feld- und Waldwege erschlossen sind (§ 11 Abs. 2 KAG)

.

§ 6 Eigenkapital

Eröffnungsbilanz

2.958.459,18 €

Stand 31.12.2009

2.870.854,41 €

Stand 31.12.2010

2.776.415,88 €

Stand 31.12.2011

2.726.393,03 €

Stand 31.12.2012

2.710.950,63 €

Stand 31.12.2013

2.615.582,50 €

Stand 31.12.2014

2.580.390,10 €

Stand 31.12.2015

2.597.820,23 €

Stand 31.12.2016

2.546.552,22 €

Stand 31.12.2017

2.565.519,02 €

Stand 31.12.2018

2.576.030,40 €

Stand 31.12.2019

2.637.807,14 €

§ 7 Über- und außerplanmäßige Aufwendungen und Auszahlungen

Erhebliche über- und außerplanmäßige Aufwendungen oder Auszahlungen gemäß § 100 Abs. 1 Satz 2 GemO liegen vor, wenn im Einzelfall 2.500 Euro überschritten sind.

§ 8 Wertgrenze für Investitionen

Investitionen oberhalb der Wertgrenze von 1.000 Euro sind im jeweiligen Teilhaushalt einzeln – für bewegliche Geräte je Produkt in einer Summe - darzustellen.

Bottenbach, den 20.01.2021

Klaus Weber, Ortsbürgermeister

Hinweis zur Haushaltssatzung der Ortsgemeinde Bottenbach für die Haushaltsjahre 2021 und 2022 vom 20.01.2021

1. Die vorstehende Haushaltssatzung für die Haushaltsjahre 2021 und 2022 wird hiermit öffentlich bekannt gemacht.

Der Haushaltsplan liegt zur Einsichtnahme vom 01. Februar 2021 bis einschließlich 11. Februar 2021 wie folgt bei der Verbandsgemeindeverwaltung Pirmasens-Land, Bahnhofstraße 19, Pirmasens, Zimmer 113, 1. OG öffentlich aus:

Montag u. Dienstag

8.30 – 12.30 und

nachmittags nach Terminvereinbarung

Mittwoch

nach Terminvereinbarung

Donnerstag

8.30 – 12.30 und

nachmittags nach Terminvereinbarung

Freitag

8.30 – 13.00 Uhr

Aufgrund der Corona-Pandemie ist es ratsam vor der Einsichtnahme in die Haushaltssatzung mit Haushaltsplan vorab ein Termin bei Herrn Daniel Goedel (Tel. 06331-872214, E-Mail daniel.goedel@pirmasens-land.de) zu vereinbaren. Beachten Sie auch hierzu unsere geänderten Öffnungszeiten.

2. Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften und die Rechtsfolgen wird gemäß § 24 Absatz 6 der Gemeindeordnung wie folgt hingewiesen:

Satzungen, die unter Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften dieses Gesetzes oder auf Grund dieses Gesetzes zustande gekommen sind, gelten ein Jahr nach der Bekanntmachung als von Anfang an gültig zustande gekommen. Dies gilt nicht, wenn

1.

die Bestimmungen über die Öffentlichkeit der Sitzung, die Genehmigung, die Ausfertigung oder die Bekanntmachung der Satzung verletzt worden sind,

oder

2.

vor Ablauf der in Satz 1 genannten Frist die Aufsichtsbehörde den Beschluss beanstandet oder Jemand die Verletzung der Verfahrens- oder Formvorschriften gegenüber der Gemeindeverwaltung unter Bezeichnung des Sachverhalts, der die Verletzung begründen soll, schriftlich geltend gemacht hat.

Hat Jemand eine Verletzung nach Satz 2 Nr. 2 geltend gemacht, so kann auch nach Ablauf der in Satz 1 genannten Frist jedermann diese Verletzung geltend machen.

Pirmasens, 26.01.2021

Silvia Seebach, Bürgermeisterin

Bekanntmachung der Öffentlichen Auslegung

nach § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch des Entwurfs der „Ergänzungssatzung Friedhofsstraße“ der Ortsgemeinde Bottenbach Gemäß § 34 Abs. 4 Nr. 3 Baugesetzbuch

Der Gemeinderat der Ortsgemeinde Bottenbach hat in seiner Sitzung am 16.12.2020 den Entwurf der „Ergänzungssatzung Friedhofstraße“ und die Einleitung des Verfahrens beschlossen. Die Aufstellung wird im vereinfachten Verfahren nach § 13 BauGB durchgeführt. Die Vorschriften über die Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung sind nach § 13 Abs. 2 Nr. 2 und 3 BauGB anzuwenden.

Mit der Aufstellung der „Ergänzungssatzung Friedhofsstraße“ wird das Planungsziel verfolgt, neue Bauflächen für Wohnen bereitzustellen.

Begrenzung des Plangebietes:

Der Gemeinderat der Ortsgemeinde Bottenbach hat in seiner Sitzung am 16.12.2020 dem Entwurf der „Ergänzungssatzung Friedhofsstraße“ zugestimmt und die öffentliche Auslegung der Planunterlagen bestehend aus dem Satzungsentwurf mit Textteil, Planzeichnung und der Begründung beschlossen.

Die genauen Grenzen der „Ergänzungssatzung Friedhofsstraße“ sind dem beigefügten Lageplan zu entnehmen. Der Geltungsbereich umfasst eine Fläche von ca. 0,1 ha.

Gemäß § 3 Abs. 2 BauGB in der Fassung der Bekanntmachung vom 03. November 2017 (BGBl. I S. 3634), zuletzt geändert durch Artikel 2 Absatz des Gesetzes vom 08. August 2020 (BGBl. I S. 1728), wird hiermit öffentlich bekannt gemacht, dass der Entwurf der „Ergänzungssatzung Friedhofsstraße“ von der Zeit vom 01.02.2021 bis einschließlich 02.03.2021 öffentlich ausliegt.

Die Auslegung des Planes soll gemäß § 3 des Gesetzes zur Sicherstellung ordnungsgemäßer Planungs- und Genehmigungsverfahren während der COVID-19-Pandemie (Planungssicherstellungsgesetz - PlanSiG) vom 20. Mai 2020 (BGBI. I S. 1041), in Kraft getreten am 29.05.2020, durch die Veröffentlichung im Internet stattfinden.

Ebenso besteht die Möglichkeit der Einsicht in die Unterlagen während der aktuellen Öffnungszeiten in der Verbandsgemeindeverwaltung Pirmasens-Land, Bahnhofstr. 19, 66953 Pirmasens, Zimmer 214. Zurzeit ist die Verbandsgemeindeverwaltung ausschließlich nach Terminvereinbarung wie folgt geöffnet:

Montag:

08:30 Uhr bis 12:30 Uhr und 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Dienstag:

08:30 Uhr bis 12:30 Uhr und 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Mittwoch:

Geschlossen (Terminvereinbarungen sind möglich)

Donnerstag:

08:30 Uhr bis 12:30 Uhr und 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Freitag:

08:30 Uhr bis 13:00 Uhr

Der Inhalt der ortsüblichen Bekanntmachung und die auszulegenden Unterlagen sind zusätzlich über das Internetportal der Verbandsgemeinde Pirmasens https://www.pirmasens-land.de/aktuelles/oeffentlichkeitsbeteiligung/ der o. a. Frist elektronisch abrufbar.

Während der Auslegungsfrist können von jedermann Stellungnahmen schriftlich, zur Niederschrift oder elektronisch per Mail an die Email-Adresse: andreas.ehrhard@pirmasens-land.de vorgebracht werden, nicht fristgerecht vorgebrachte Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben.

Darüber hinaus informieren wir Sie hiermit über die Verarbeitung ihrer Daten, die Sie mit Ihrer Stellungnahme während der Beteiligung der Öffentlichkeit im Rahmen des Aufstellungsverfahrens der Satzung abgeben. Mit der Abgabe Ihrer Stellungnahme stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zu. Wir verarbeiten Ihre Daten nach § 3 Baugesetzbuch (BauGB) und Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 Nr. e) Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) zur Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt und im Rahmen der gemeindlichen Planungshoheit, die der Verbandsgemeinde Pirmasens-Land übertragen wurde. Wir benötigen Ihre personenbezogenen Daten, um unsere Aufgaben erfüllen zu können. Sofern wir die für unsere Aufgabenerfüllung erforderlichen Daten nicht erhalten, besteht die Möglichkeit, dass wir Ihr Anliegen nicht bearbeiten können.

Pirmasens, 18.01.2021

Silvia Seebach

Bürgermeisterin

Hinweis auf die Räum- und Streupflicht

Aufgrund der winterlichen Witterungslage der letzten Woche wird nochmals auf die Räum- und Streupflicht der Grundstücksbesitzer bzw. Grundstückseigentümer entsprechend unserer Straßenreinigungssatzung hingewiesen. Gemäß § 6 unserer Straßenreinigungssatzung müssen die Gehwege bei Schnee-, Eis- oder Reifglätte zwischen 7 bis 20 Uhr geräumt und gestreut werden. Nach 20 Uhr gefallender Schnee oder auftretende Glätte braucht erst am nächsten Morgen beseitigt werden. Die vollständige Straßenreinigungssatzung kann unter www.pirmasens-land.de/gemeinden/bottenbach/ eingesehen werden.

Ergänzend zur Räumpflicht der Grundstückseigentümer und Grundstücksbesitzer räumt die Ortsgemeinde die öffentlichen Flächen am Dorfgemeinschaftshaus, die Gemeindegrundstücke sowie die Grundschule. Der Friedhof und Spielplatz werden nicht geräumt. Die Gemeindearbeiter sind bei entsprechender Witterungslage ab 6.00 Uhr im Einsatz. Bei höheren Schneelagen erfolgt zusätzlich eine Schneeräumung der öffentlichen Straßen durch die ortsansässige Firma Nafziger. Diese ist zur Unterstützung der Anwohner im Auftrag der Ortsgemeinde tätig. Besonders gefährliche Einmündungs- und Kreuzungsbereiche werden zusätzlich zur Schneeräumung gestreut. Dieser ergänzende Winterdienst entbindet allerdings die Grundstückseigentümer und Grundstücksbesitzer nicht von ihrer eigenen Räum- und Streupflicht. Durch das zur Straßenräumung eingesetzte Räumgerät kann es dazu kommen, das vereinzelt bereits freigeräumte Hofeinfahrten oder sonstige Flächen wieder mit Schnee belagert werden. Es wird versucht, diese möglichst gering zu halten. Ich bitte aber um Verständnis das dies leider nicht immer ganz vermieden werden kann.

Ich weise daraufhin, dass im Falle von Stürzen und Personenschäden aufgrund von nicht geräumten Fuß- und Gehwegen ein Schadensersatzanspruch des Geschädigten gegen den Grundstückseigentümer bzw. Grundstücksbesitzer entstehen kann. Auch beim Vorliegen einer entsprechenden Haftpflichtversicherung kann diese bei grob fahrlässigem Verhalten Regressansprüche gegen den Grundstückseigentümer bzw. Grundstücksbesitzer geltend machen.

Verbesserung der Breitbandversorgung in Bottenbach

Die Deutsche Telekom AG hat den Kabelverzweiger in der Vinninger Straße neben der Apotheke mit Supervectoring-Technik aufgerüstet.
Der Ausbau erfolgt eigenwirtschaftlich.
Durch die Aufrüstung sind insbesondere Verbesserungen im Bereich der Vinninger Straße, Schulstraße, Im Bösch, Turnstraße, Am Sportplatz, Bogenstraße und am Windhof zu erwarten.
Bei der Supervectoring-Technik handelt es sich um eine Weiterentwicklung des VDSL2-Standards.
Je nach Entfernung zum aufgerüsteten Kabelverzweiger (MSAN) sind Bandbreiten bis zu 250 Mbit/s im Download und 40 Mbit/s im Upload möglich.

Die Buchbarkeit der entsprechenden Bandbreite ist nach Information der Deutschen Telekom AG voraussichtlich ab Anfang Februar 2021 möglich.

Vermisste Katzen in Bottenbach

Nach Information von verschiedenen Personen werden in Bottenbach seit einigen Wochen mehrere Katzen vermisst.
Wer eine Katze vermisst oder sonstige Hinweise geben kann, bitte ich sich zu melden.
 

Vollzug des Baugesetzbuches (BauGB) vom 23.09.2004 (BGBl. I, S. 2414), in der derzeit gültigen Fassung;

Änderung des Bebauungsplanes "Birkenbusch III" für das Grundstück mit der Flurstücksnummer 679/1, Schulstraße, Ortsgemeinde Bottenbach, im vereinfachten Verfahren gemäß § 13 Baugesetzbuch (BauGB)

Der Gemeinderat der Ortsgemeinde Bottenbach hat am 17.11.2020 folgende Änderung des Bebauungsplanes „Birkenbusch III" für das Grundstück mit der Flurstücksnummer 679/1, Schulstraße, als Satzung beschlossen:

„Der gekennzeichnete Bereich "öffentliche Grünfläche" wird in "öffentliche Parkfläche" geändert.“

Die Änderung des Bebauungsplanes tritt gemäß § 10 BauGB in Verbindung mit § 88 Absatz 6 der Landesbauordnung Rheinland-Pfalz vom 24.11.1998 (GVBl. S. 365), in der derzeit gültigen Fassung, mit dieser Bekanntmachung in Kraft.

Gemäß § 10 BauGB kann der Bebauungsplan mit der Begründung ab sofort bei der Bauabteilung der Verbandsgemeindeverwaltung PIRMASENS-LAND, Bahnhofstraße 19, 66953 Pirmasens, Zimmer 215 (II. OG), während der Dienststunden von jedermann eingesehen werden. Über den Inhalt des Bebauungsplanes wird auf Verlangen Auskunft erteilt.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Verletzung der in § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1-3 BauGB bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, eine unter Berücksichtigung von § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans oder ein nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtlicher Mangel des Abwägungsvorgangs nur beachtlich ist, wenn sie bzw. er innerhalb von einem Jahr seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden ist. Der Sachverhalt, der die Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften oder den Mangel der Abwägung begründen soll, ist darzulegen.

Auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 des Baugesetzbuches über die fristgerechte Geltendmachung etwaiger Entschädigungsansprüche für Eingriffe in eine bisher zulässige Nutzung durch diesen Bebauungsplan und über das Erlöschen von Entschädigungsansprüchen wird hingewiesen.

Gemäß § 24 Abs. 6 der Gemeindeordnung für Rheinland-Pfalz (GemO) in der Fassung vom 31.01.1994 (GVBl. S. 153), in der derzeit gültigen Fassung, wird auf Folgendes hingewiesen:

Satzungen, die unter Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften dieses Gesetzes oder auf Grund dieses Gesetzes zustande gekommen sind, gelten ein Jahr nach der Bekanntmachung als von Anfang an gültig zustande gekommen. Dies gilt nicht, wenn

1.

die Bestimmungen über die Öffentlichkeit der Sitzung, die Genehmigung, die Ausfertigung oder die Bekanntmachung der Satzung verletzt worden sind, oder

2.

vor Ablauf der in Satz 1 genannten Frist die Aufsichtsbehörde den Beschluss beanstandet oder jemand die Verletzung der Verfahrens- oder Formvorschriften gegenüber der Gemeindeverwaltung unter Bezeichnung des Sachverhalts, der die Verletzung begründen soll, schriftlich geltend gemacht hat.

Hat jemand eine Verletzung nach Satz 2 Nr. 2 geltend gemacht, so kann auch nach Ablauf der in Satz 1 genannten Frist jedermann diese Verletzung geltend machen.

Vollzug des Baugesetzbuches (BauGB) vom 23.09.2004 (BGBl. I, S. 2414), in der derzeit gültigen Fassung;

Änderung des Bebauungsplanes "Birkenbusch" für das Grundstück mit der Flurstücksnummer 625/9, Schulstr. 8, Ortsgemeinde Bottenbach, im vereinfachten Verfahren gemäß § 13 Baugesetzbuch (BauGB)

Der Gemeinderat der Ortsgemeinde Bottenbach hat am 17.11.2020 folgende Änderung des Bebauungsplanes „Birkenbusch" für das Grundstück mit der Flurstücksnummer 625/9, Schulstr. 8, als Satzung beschlossen:

„Nebengebäude sind auch innerhalb des Vorgarten- oder Gebäudezwischenraumes (Bauwich) erlaubt.“

Die Änderung des Bebauungsplanes tritt gemäß § 10 BauGB in Verbindung mit § 88 Absatz 6 der Landesbauordnung Rheinland-Pfalz vom 24.11.1998 (GVBl. S. 365), in der derzeit gültigen Fassung, mit dieser Bekanntmachung in Kraft.

Gemäß § 10 BauGB kann der Bebauungsplan mit der Begründung ab sofort bei der Bauabteilung der Verbandsgemeindeverwaltung PIRMASENS-LAND, Bahnhofstraße 19, 66953 Pirmasens, Zimmer 215 (II. OG), während der Dienststunden von jedermann eingesehen werden. Über den Inhalt des Bebauungsplanes wird auf Verlangen Auskunft erteilt.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Verletzung der in § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1-3 BauGB bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, eine unter Berücksichtigung von § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans oder ein nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtlicher Mangel des Abwägungsvorgangs nur beachtlich ist, wenn sie bzw. er innerhalb von einem Jahr seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden ist. Der Sachverhalt, der die Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften oder den Mangel der Abwägung begründen soll, ist darzulegen.

Auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 des Baugesetzbuches über die fristgerechte Geltendmachung etwaiger Entschädigungsansprüche für Eingriffe in eine bisher zulässige Nutzung durch diesen Bebauungsplan und über das Erlöschen von Entschädigungsansprüchen wird hingewiesen.

Gemäß § 24 Abs. 6 der Gemeindeordnung für Rheinland-Pfalz (GemO) in der Fassung vom 31.01.1994 (GVBl. S. 153), in der derzeit gültigen Fassung, wird auf Folgendes hingewiesen:

Satzungen, die unter Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften dieses Gesetzes oder auf Grund dieses Gesetzes zustande gekommen sind, gelten ein Jahr nach der Bekanntmachung als von Anfang an gültig zustande gekommen. Dies gilt nicht, wenn

1.

die Bestimmungen über die Öffentlichkeit der Sitzung, die Genehmigung, die Ausfertigung oder die Bekanntmachung der Satzung verletzt worden sind, oder

2.

vor Ablauf der in Satz 1 genannten Frist die Aufsichtsbehörde den Beschluss beanstandet oder jemand die Verletzung der Verfahrens- oder Formvorschriften gegenüber der Gemeindeverwaltung unter Bezeichnung des Sachverhalts, der die Verletzung begründen soll, schriftlich geltend gemacht hat.

Hat jemand eine Verletzung nach Satz 2 Nr. 2 geltend gemacht, so kann auch nach Ablauf der in Satz 1 genannten Frist jedermann diese Verletzung geltend machen.

Weihnachtsbaum auf dem Dorfplatz

Der festlich geschmückte Weihnachtsbaum auf dem Dorfplatz strahlt wieder in herrlichen Glanz. Der Tannenbaum wurde in diesem Jahr gespendet von der Familie Carina und Andreas Guhr aus Bottenbach. Vielen Dank an die Spender.

Im Rahmen eines kleinen Arbeitseinsatzes wurde der Baum letzte Woche errichtet und dekoriert. Ein besonderer Dank geht deshalb auch an alle Helfer die durch Ihren Maschineneinsatz dazu beigetragen haben den Baum zunächst zu fällen, zu transportieren, aufzustellen und zu beleuchten.

 

Seniorennachmittag in der Vorweihnachtszeit – Nikolausgeschenk der Ortsgemeinde

Leider muss aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr auch unser beliebter Seniorennachmittag in der Vorweihnachtszeit ausfallen.

Normalerweise würde dieser traditionell am 2. Adventssonntag mit einem schönen Rahmenprogramm im Dorfgemeinschafshaus stattfinden.
Da in 2020 aufgrund der Pandemie bereits das gesamte Seniorenprogramm der Ortsgemeinde wie z.B. unser jährlicher Seniorenausflug und auch der erstmals geplante „Grumbeerbrode“ ausfallen sind und nun auch der Seniorennachmittag ein Opfer der Corona-Pandemie wurde, hat sich der Gemeinderat zu einem besonderen Nikolausgeschenk der Ortsgemeinde für die Senioren entschlossen:

Der 2. Adventssonntag fällt diesmal auf den Nikolaustag am 06.12.2020.
Die Ortsgemeinde wird deshalb am 2. Adventssonntag an alle Seniorinnen und Senioren ab einem Alter von 70 Jahren eine kleine Nikolaustüte mit leckeren Dingen aus der Vorweihnachtszeit verschenken.
Insgesamt sind in Bottenbach 135 Personen 70 Jahre oder älter.

Die Vorbereitungen laufen. Lassen Sie sich überraschen.

Vielen Dank bereits im Vorfeld an alle Helfer und Unterstützer.

Geburtsbaumwiese der Ortsgemeinde

Die für November geplante Pflanzaktion einer Bottenbacher „Geburtsbaumwiese“ muss leider aufgrund der Corona-Pandemie und den derzeit geltenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens auf das nächste Frühjahr verschoben werden.

Vorgesehen ist, dass für jedes seit 2019 neugeborene Bottenbacher Kind ein Baum, versehen mit einem Namensschild und Geburtsdatum, gepflanzt wird. Die Pflanzaktion soll zusammen mit den Eltern im Beisein der Neugeborenen durchgeführt und in einen gebührenden Rahmen eingebunden werden.
Die Pflanzung und die Entwicklung des Baumes wird für die Neugeborenen als Erinnerung festgehalten und soll in späteren Jahren einen kleinen Beitrag zur Verbundenheit zu Bottenbach leisten. Mit Fug und Recht kann dann später erzählt werden: „Dieser Baum ist so alt wie ich. Er wurde anlässlich meiner Geburt gepflanzt.“

In Bottenbach wurden seit 2019 insgesamt 18 Kinder geboren. Für jedes Kind wurde ein Apfelbaum (Halbstamm, Baumschulqualität, in einer regional typischen Sorte) bestellt. Die Pflanzung soll entlang des Weges zur Grillhütte (in der Verlängerung der bereits bestehenden Obstbaumallee) erfolgen und in künftigen Jahren auf der Wiesenfläche oberhalb der Grillhütte fortgesetzt werden.

Streuobstwiesen sind ein wertvoller Bestandteil einer artenreichen Kulturlandschaft. Sie liefern und gesundes, regionales Obst und sind wichtiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen.

Volkstrauertag 2020

Rede "Zur Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag auf dem Friedhof in Bottenbach"

Im Jahre 2020 ist aufgrund der Corona-Pandemie alles "nichts wie normal". Wir befinden uns zurzeit im Teil-Lockdown und in allen Bereichen des öffentlichen Lebens sind zur Eindämmung der Pandemie schwere Einschränken notwendig. Deshalb muss auch unsere traditionelle Gedenkveranstaltung in kleiner Runde stattfinden. In anderen Orten wird der Kranz teilweise alleine vom Ortsbürgermeister niedergelegt.

Ich bin froh, dass bei uns die Vereinsvertreter und die Vertreter der Ortsgemeinde dies gemeinsam machen. Im Freien, in kleiner Runde und mit entsprechendem Abstand, sehe ich keine Gefahr einer Ansteckung. Ich danke Euch für Eure Teilnahme.

Der Volkstrauertag, welcher 1920 also genau vor 100 Jahren unter dem Eindruck des ersten Weltkrieges, das erste Mal stattgefunden hat, ist ein Tag des stillen Gedenkens an alle Opfer von Krieg und Gewalt und zugleich ein Tag der Besinnung. Gerade in unserer heutigen Zeit, geprägt von aufkeimendem Nationalismus und Populismus in Deutschland, in Europa und in vielen Teilen der Welt ist es wichtig sich zu besinnen.
Sich zu besinnen an das unvorstellbare Leid welcher Krieg, Gewalt und Terror über die Menschen gebracht hat und in vielen Ländern und Regionen der Welt immer noch bringt.

Die Kriege des 20. Jahrhunderts haben Millionen von Opfern gefordert. Hinzu kommen unzählige Menschen, die verwundet, verstümmelt oder entsetzlich entstellt wurden. Unsere Vorstellungskraft versagt angesichts dieser Opferzahlen.

Hinzu kommt, dass die Anzahl derjenigen, welche den letzten Krieg in Deutschland miterlebt haben, immer weniger wird.
Und die jüngeren Generationen, dazu zählen alle die sich heute hier versammelt haben, können sich einen Krieg, Tod und Zerstörung so nicht vorstellen.

Aber das Leid die millionenfachen Opfer, die schrecklichen Verwüstungen und das unvorstellbare Leid von Krieg und Gewalt dürfen auch 75 Jahre nach dem Ende der zweiten Weltkrieges nicht in Vergessenheit geraten. Und das dies nicht in Vergessenheit gerät, darum sind wir heute hier. Und davon kann uns auch nicht die Corona-Pandemie abhalten.

Die Menschen brauchen Momente des Innehaltens, genauso wie wir Orte des Gedenkens brauchen, damit das, was geschehen ist, nicht verdrängt wird. Die Vergangenheit, geprägt von zwei schrecklichen Weltkriegen und den Lehren die wir daraus gezogen haben, stellt eine wichtige Wurzel unseres heutigen Verständnisses von Staat und Gesellschaft dar.
Aber diese Vergangenheit braucht Stützen der Erinnerung. Gedenktage wie dieser und Denkmäler wie z.B. auch auf unserem Friedhof, bringen zum Ausdruck, welche Ereignisse und welche Erfahrungen aus unserer Geschichte wir in unserem Bewusstsein für künftige Generationen bewahren wollen, ja bewahren müssen.

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges, der vom nationalsozialistischen Deutschland entfachte Krieg, ganz Europa in Schutt und Asche gelegt hat und Millionen von Toten zu beklagen waren, ist der Friede zumindest in Europa weitgehend Realität geworden.

Aber dieser Friede ist kein Selbstläufer und keine Selbstverständlichkeit. Es liegt an uns die Schlüsse aus der Vergangenheit zu ziehen und danach zu handeln. Wir sind mitten drin in den zum Teil unfassbaren und unsäglichen Entwicklungen in der Welt und vor unserer Haustür. Der Glaube an die Begrenzbarkeit von Konflikten und an die Inseln unzerbrechlichen Friedens ist eine gefährliche Illusion. Die zunehmenden Flüchtlingsströme der letzten Jahre bezeugen dies.

Der Volkstrauertag ist ein Tag der Erinnerung und der Besinnung; der Erinnerung an Krieg und Gewalt und des Gedenkens an die Toten. Wir verneigen uns in Trauer vor ihnen und bleiben ihnen verbunden in der dauerhaften Verpflichtung für Frieden, Freiheit, Demokratie und Menschlichkeit.

Totengedenken am Ehrenmal

Wir denken heute an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.

Wir gedenken der Soldaten, der Menschen die durch Kriegshandlung oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren.

Wir gedenken derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einen anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden, Teil einer Minderheit waren oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde.

Wir gedenken derer, die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben und derer, die den Tod fanden, weil sie an Ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.

Wir trauen um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, um die Bundeswehrsoldaten und anderen Einsatzkräfte, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren.

Wir gedenken heute auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt Opfer geworden sind.

Wir trauern mit allen, die Leid tragen um die Toten und teilen ihren Schmerz.

Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung. Der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern.
Unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt.

Spendenaufruf zur Unterstützung der Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in diesem Jahr ist die traditionelle Haus- und Straßensammlung für die Kriegsgräberfürsorge in der Gemeinde leider so gut wie unmöglich geworden. Damit entfällt leider auch ein beachtlicher Teil der Einnahmen für die wichtige Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Doch die Aufgaben bleiben bestehen. Wir bitten Sie daher, den Volksbund im Rahmen einer Spende per Banküberweisung oder in die Digitale Spendendose des Volksbundes zu unterstützen. Die Digitale Spendendose finden Sie auf der Internetseite www.volksbund.de oder unter diesem Link:

https://www.volksbund.de/helfen/spendendose.html

Sie können gerne auch eine Überweisung auf das Konto des Volksbundes - Bezirksverband Rheinhessen-Pfalz - unter folgender Bankverbindung tätigen:

IBAN: DE65 5455 0010 0380 0449 33

BIC: LUHSDE6AXXX (Sparkasse Vorderpfalz)

Verwendungszweck:

Haus- und Straßensammlung für die Kriegsgräberfürsorge in der Gemeinde Bottenbach

Haben Sie vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Corona-Pandemie

Zur Eindämmung der vermehrten Corona-Infektionen gelten aufgrund der 12. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (12. CoBeLVO ) vom 30.10.2020 im Hinblick auf Bottenbachunter anderem folgende Einschränkungen:

Sprechstunde Ortsbürgermeister

Die persönliche Sprechstunde des Ortbürgermeisters findet weiterhin jeden Montag in der Zeit von 19.00 bis 20.00 Uhr statt.
Zur besseren Einhaltung der Corona Abstands- und Hygienevorschriften, allerdings nicht im Bürgermeisterzimmer, sondern im weitaus größeren ehemaligen Büchereiraum. Der Zugang erfolgt wie immer über den Eingang auf der Rückseite.
Ich bitte alle Besucher die geltenden Hygieneregelungen einzuhalten und im Dorfgemeinschaftshaus einem Behelfs-Mund-Nasen-Schutz anzulegen und sich vor Eintritt die Hände zu desinfizieren. Entsprechendes Desinfektionsmittel steht bereit.
Das Sprechzimmer wird nach jedem Besucher gelüftet und der „Sitzbereich“ desinfiziert.
Aufgrund der Tischanordnung ist ein Mindestabstand von weit mehr als den geforderten 1,5 Meter sichergestellt.
Besucher bitte ich bis zur Aufforderung im Freien vor dem Eingang Rückseite DGH zu warten.

Außerhalb der Sprechstunde bin ich in dringenden Fällen unter der Telefonnummer 0172 / 90 74 711erreichbar.
Sollte ich das Gespräch nicht direkt annehmen können, rufe ich umgehend zurück

Schließung der örtlichen Freizeiteinrichtungen

Die Räumlichkeiten
des -Dorfgemeinschaftshauses,
-der Jugendraum
-sowie die Grillhütte
sind aufgrund der Corona-Situation bis mind. 30.11.2020 geschlossen.
Reservierungen bzw. vergebene Vermietungen des Dorfgemeinschaftshauses und der Grillhütte wurden bis zum 30.11.2020 storniert und widerrufen.
Die Mieter wurden informiert.

Der Spielplatz bleibt im November weiterhin geöffnet. Auf die Einhaltung der Abstandsregelungen wird hingewiesen.

Verunreinigung durch Hundekot

Aufgrund zahlreicher Beschwerden von Anwohnern wird nochmals an die Hundehalter appelliert, darauf zu achten, dass die Hunde nicht ihre Notdurft auf Gehwegen, öffentlichen Grünflächen oder sogar in privaten Vorgärten verrichten. Ggfs. bitte ich die Hinterlassenschaften zu entfernen und über die Mülltonne zu entsorgen.
Keinesfalls sollten die sog. "Kotbeutel“ aber im den Straßengully geworfen werden. Dies kann zu Verstopfungen der Sickerkästen führen.
Aus der Straße „Am Schulland“ liegen Meldungen vor, dass freilaufende Hunde sogar auf der Rückseite von fremden Hausgrundstücken ihr Geschäft verrichten.
Ich kann die diesbezügliche Empörung der Anwohner verstehen und bitte jeden Hundehalter um Einsicht und Rücksichtnahme.

Holzeinschlag im Gemeindewald

In den letzten Tagen und Wochen erfolgte im Gemeindewald Bottenbach, insbesondere im Eingangsbereich des Osterwalder sowie im Bereich „Im großen Busch“ ein größerer Holzeinschlag.

Es handelt sich dabei überwiegend um erkrankte Bäume. Im Eingangsbereich des Osterwaldes waren leider viele der mächtigen Buchen mit einem Pilz befallen und die dadurch bedingte Fäulnis im Innern des Stammes hat die Bäume schwer geschädigt. Lt. dem Forstamt hätte diese Erkrankung höchstwahrschein innerhalb von wenigen Jahren zum vollständigen Absterben der Bäume geführt. Vom Krankheitsbild kann sich jeder Interessierte selbst ein Bild machen. (siehe auch Bilder)

Im letzten Winter musste mehrfach genau in diesem Bereich der Osterwald für längere Zeit gesperrt werden, da die Bäume bereits bei leichtem Sturm umfallen oder einfach abbrechen. Der Einschlag nach Sturmbruch ist wesentlich teurer und gefährlich als eine Durchforstung. Beim Sturmbruch bleibt trotz sehr hohen Einschlagkosten nur noch Brennholz übrig. Jetzt ist zumindest noch so, dass wir einen Großteil des Holzes als Industrieholz an die Papierindustrie verkaufen können und noch einen halbwegs vernünftiger Preis erzielen. Brennholz für den örtlichen Bedarf wird natürlich berücksichtigt und ist noch ausreichend vorhanden.

Ähnlich ist die Situation im Großen Busch und unterhalb vom Sportplatz. Dort wurden überwiegen Eschen eingeschlagen. Eschen sind im ganzen Land flächendeckend mit einer Krankheit befallen, die zum Absterben führt. Auch unser "Großen Busch" war massiv befallen. Davon konnte sich jeder an der Vielzahl der bereits abgestorbenen Bäume überzeugen.

Die Durchforstung von Laubholz darf aus naturschutzrechtlichen Gründen nur im Herbst und Winter durchgeführt werden. Das ist nun mal die nasse Jahreszeit. Der Einsatz von großen Maschinen führt deshalb zwangsläufig zu Beeinträchtigungen an Wirtschaftswegen und am Waldboden. In diesem Jahr sind die Schäden durch den Einsatz der Forstmaschinen im Vergleich zu manchen Vorjahren sogar relativ überschaubar. Ohne entsprechenden Maschineneinsatz wäre die Durchforstung aber nicht finanzierbar.

Die Schäden an den Wirtschaftswegen werden wieder beseitigt. Auch ist dort, wo keine Naturverjüngung des Walder möglich ist, eine Wiederaufforstung mit einer Mischung von verschiedenen klimaresistenteren Bäumen geplant.

Im Bereich der großen Rodungen der Borkenkäferfichten im Tiergarten laufen derzeit die Vorbereitungsarbeiten für die vom Gemeinderat beschlossene Wiederaufforstung. Die Vorbereitungsarbeiten werden vom IB als sogenannte Qualifizierungsmaßnahme für Langzeitarbeitslose durchgeführt (Beseitigung von Brombeerhecken und Totholz). Die Vorbereitungsarbeiten sind für die Gemeinde kostenfrei. Die Überwachung erfolgt durch unsere Revierförstern Frau Jäger. Für die Beschaffung der Bäume und die Durchführung der Pflanzung wurden entsprechende Förderanträge gestellt.

Der aktuelle Holzeinschlag und die Schädigung unseres Waldes aufgrund des Klimawandels werden auch in der nächsten Sitzung vom Gemeinderat nochmals thematisiert. Das Forstamt Westrich wird die Situation nochmals ausführlich erläutern. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen an der Sitzung als Zuschauer teilzunehmen.
Auf die Einhaltung der Corona-Hygienemaßnahmen und des Abstandgebotes wird geachtet.

Online-Petition gestartet:

Verschuldete Kommunen senden Hilferuf

Vielen Kommunen steht das Wasser bis zum Hals. Elf der bundesweit 20 am höchsten verschuldeten Städte und Landkreise liegen in Rheinland-Pfalz. Grund für die strukturelle Unterfinanzierung ist eine mangelnde Gegenfinanzierung der von Bund und Land jahrzehntelang an die Kommunen übertragenen Pflichtaufgaben.

Die Corona-Pandemie verschärft die prekäre Haushaltslage drastisch.

Am Dienstag, 3. November 2020, ist der Startschuss für die digitale

Unterschriftenaktion „Petition Heimat“ gefallen. In den kommenden sechs Wochen sind alle Bürger aufgefordert, sich für eine bessere Zukunft ihrer Heimat stark zu machen - dazu genügen wenige Klicks im Internet. Die Petition ist an die rheinland-pfälzische Landesregierung und die Fraktionsvorsitzenden im Landtag adressiert. Im Mittelpunkt des geforderten Maßnahmenpaketes steht eine auskömmliche

Finanzausstattung der Kommunen, um die gesetzlich übertragenen Aufgaben auch wahrnehmen zu können, sowie eine Lösung des Altschuldenproblems. Immer mehr Gemeinden, Städten und Landkreisen droht der Verlust eigener Gestaltungsfähigkeit. Denn trotz vielfältiger eigener Sparmaßnahmen bekommen die finanzschwachen Kommunen die massiven Probleme niemals in den Griff. Wie wichtig die Kompetenz der Kommunen zur Lösung von gesellschaftspolitischen Problemen ist, zeigt aktuell die Corona-Pandemie. Gleichzeitig wird die Erfüllung der Aufgaben für die örtliche Gemeinschaft aber zusehends eingeschränkt. Spürbar wird dies für den Bürger vor allem durch Einschnitte bei der Instandsetzung von Straßen, der Gesundheitsvorsorge, dem öffentlichen Nahverkehr sowie bei Kultur, Sport, Freizeit- und Bildungsangeboten.

Dies kann und darf nicht sein, führt es doch mittlerweile dazu, dass die von der Verfassung garantierte Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Gemeinden, Städten und Landkreisen mit besonders hohen sozialen Lasten nicht mehr gewährleistet ist. Wenn der Gordische Knoten der strukturellen Unterfinanzierung der Kommunen in Rheinland-Pfalz tatsächlich zerschlagen werden soll, muss dort angesetzt werden,

wo die Finanzverantwortung für die Städte und Gemeinden liegt: Bei der Landesregierung. Die Kommunen benötigen umgehend eine ausreichende Finanzierung der ihnen übertragenen staatlichen Pflichtaufgaben, sodass sie ein Mindestmaß an freiwilligen Leistungen wahrnehmen können, ohne dies über neue Kredite zu finanzieren.

„Ich fordere die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde auf: Bitte beteiligen Sie sich an der Online-Petition, damit wir unsere Heimat auch in Zukunft für alle Generationen lebenswert gestalten können.“

Klaus Weber, Ortsbürgermeister

Sie finden die Online-Petition unter folgendem Link: www.change.org/petitionheimat

Winterbedingte Schließung des Kinderspielplatz

Aus sicherheits- und haftungsrechtlichen Gründen muss der Kinderspielplatz

in der Zeit vom 1. Dezember 2020 bis 15. März 2021 geschlossen werden.

Die Ortsgemeinde Bottenbach übernimmt für Personenschäden, die in der genannten Zeit aufgrund der widerrechtlichen Benutzung des Spielplatzes entstehen, keine Haftung.
Ein Winterdienst findet auf dem Spielplatzgelände nicht statt.

Ich bitte um Verständnis, da die Gemeinde während der Winterzeit nicht in der Lage ist,
eine unfallfreie Nutzung des Kinderspielplatzes zu gewährleisten.

Brille und Handy gefunden!

Im Bereich des Dorfplatzes wurde am Sonntag, den 18.10.2020 eine Brille (Damenbrille) gefunden.

Am 7. 11. 2020 wurde in der Straße „Am Schulland“ ein Handy gefunden.


Die Eigentümer können sich Montags in der Sprechstunde melden.

Parkplätze am Spielplatz

Aufgrund der guten Nutzung des Spielplatzgeländes kam es über die Sommermonate oft zu Parkplatzproblemen am Spielplatz und zu Beschwerden des Durchgangsverkehrs zur Straße „Am großen Busch“ sowie zu Gefährdungssituationen für spielende Kinder. Zur Entschärfung der Situation werden gegenüber dem Eingang zum Spielplatz bis zum nächsten Frühjahr 3 Parkplätze errichtet. Die Fläche ist im Eigentum der Gemeinde. Die Arbeiten könnten durch die Gemeindearbeiter Großteils inEigenleistung erledigt werden. Bevor der Baubeginn erfolgen kann, muss allerdings erst noch der gültige Bebauungsplan geändert werden. Direkt am Eingang zum Spielplatz wird ein Parkverbot ausgesprochen. Die entsprechenden Beschlüsse wurden in der 12. Gemeinderatssitzung am 01.10.2020 gefasst. 

Einweihung der Terrasse im Eingangsbereich der Feuerwehr

Am vergangen Sonntag, den 20.09.2020 wurde die neue Sonnenterasse im Eingangsbereich der Feuerwehr/DGH im Rahmen einer kleinen Feierstunde eingeweiht.

Nachdem im letzten Jahr beim Aufbau des großen Festzeltes zum 125jähigen Jubiläum der Feuerwehr festgestellt wurde, dass die schöne, alte Linde vor dem DGH völlig ausgehöhlt und dadurch nicht mehr standsicher war, musste diese aus Gründen der Verkehrssicherung umgehend gefällt werden. Schnell war die Idee geboren, den Eingangsbereich zum DGH und Mannschaftsraum der Feuerwehr umzugestalten. Nach einigen Überlegungen war klar, wir erweitern den Eingangsbereich um eine Sonnenterasse. Im Februar 2020 hat der Gemeinderat die Umsetzung des Projektes beschlossen. Die Fertigstellung erfolgte im August. Eine Sonnenterasse im Eingangsbereich des DGH kann vielfältig genutzt werden. Zum Beispiel als kleine Bühne bei Veranstaltungen auf dem Dorfplatz, für Besucher des Mannschaftsraumes der Feuerwehr oder für gesellige Nachbesprechungen nach Feuerwehreinsätze. Des Weiteren ist die Sonnenterasse optisch sehr ansprechend und ergib ein schönes Bild vom DGH.

Die letzten Wochen haben gezeigt, dass die Sonnenterasse sehr gut angenommen und genutzt wird. Dies gilt insbesondere auch in Corona-Zeiten. Auf der Sonnenterasse im Freien ist die Gefahr eine Corona-Infizierung wesentlich geringer als in Innenräumen.

Normalerweise sind solche Projekte kompliziert, teuer und langwierig. Nicht so hier bei uns in Bottenbach. Durch den ehrenamtlichen Einsatz der Feuerwehrangehörige und der Mitglieder vom Förderverein Roter Hahn sowie durch die vielen Unterstützter und Spender ist es uns gelungen, das Projekt schnell, unkompliziert und günstig umzusetzen.
Alle Arbeiten wurden ehrenamtlich durchgeführt. Die Feuerwehrangehörigen haben alle Arbeiten in Eigenleistung ausgeführt.
Dieses Engagement ist wirklich toll und verdient große Anerkennung. Herzlichen Dank an alle Beteiligte.

Dieses besondere Engagement macht eine funktionieren Dorfgemeinschaft aus. Nur gemeinsam können wir etwas erreichen. Trotz geringem finanziellem Spielraum, trotz Corona und gesetzlichen Bestimmungen ist es uns gelungen ein tolles Projekt umzusetzen und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Davon kann sich jeder selbst überzeugen.
Hätten wir dieses Objekt, wie häufig üblich mit Planer und regulär über Baufirmen errichtet, wären viele Tausend Euro nötig gewesen.
Bei uns wurde durch den Einsatz von vielen Helfern und Unterstützern alles ehrenamtlich gemacht, sogar das Material wurde über persönliche Kontakte der Helfer und Unterstützer günstig organisiert bzw. als Spende zur Verfügung gestellt.
Wirklich eine tolle Sache, die zeigt was gemeinsam erreicht werden kann.

Nochmals vielen Dank an alle Helfer, Spender und Unterstützer.

SWR 1- Fernsehen – „Hierzulande“ in Bottenbach

In der Reihe „Hierzulande“ des SWR 1-Fernsehens wurde Bottenbach wieder für die Vorstellung einer Straße ausgewählt.

Bereits im Jahre 2011 wurde ein Beitrag über die Kirchstraße gesendet. Diesmal fiel die Wahl auf die Mittelgasse.
Gesucht wurde eine typische Dorfstraße, durchaus noch etwas landwirtschaftlich geprägt, mit interessanten Berichtmöglichkeiten über die Anwohner.
Bei der Mittelgasse handelt es sich um eine Dorfstraße mit reichlichen Vergangenheit. Viele Jahrzehnte war in der Mittelgasse die zentrale Milchannahmesteller der Molkerei, das sog. „Milchhaus“ beheimatet.
Die Milchviehbetriebe hatten in früheren Zeiten keine eigene Kühlmöglichkeit. Deshalb musste die Milch jeden Morgen und Abend zum Milchhaus gebracht werden. In den 50er Jahren gab es in Bottenbach über 25 landwirtschaftliche Betriebe mit Milchkühen. Das Milchhaus war deshalb die zentrale Anlaufstelle an der es auch immer alle Neuigkeiten des Dorfes gab.
Heute stehen in der Mittelgasse zwar nur fünf Wohnhäuser inkl. einem landwirtschaftlichen Betrieb, aber es gibt viele interessante Berichtsmöglichkeiten über die Anwohner und deren Hobbys.
Die Dreharbeiten sind für Mitte Oktober geplant.
Der Sendetermin wurde bereits auf den 30.Oktober festgelegt.
Die Reihe „Hierzulande“ ist Teil der Landesschau Rheinland-Pfalz. Die Landesschau wird immer um 18.45 Uhr gesendet.  

Erweiterung Spiel- und Sportgelände

Die Ortsgemeinde Bottenbach und der Sportverein Bottenbach planen eine Erweiterung des Spiel- und Sportgeländes im Bereich zwischen der gemeindlichen Lagerhalle auf dem Bauhof und dem bestehenden Sportplatzgelände bzw. Spielplatz. Das Gelände hat in diesem Bereich erheblich Gefälle. Zur späteren Nutzung ist eine Auffüllung des Geländes erforderlich. Die Vorarbeiten zur Auffüllung des Geländes haben in Absprache mit der Landespflege der Kreisverwaltung Südwestpfalz begonnen. Unter anderem wurden die vorhandenen Baumstümpfe und Wurzelreste des früheren Kiefernbestandes entfernt. Der Kiefernbestand musste im Jahre 2018 nach einem Sturmschaden aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht gerodet werden. Die Auffüllung ist offiziell genehmigt. Die Verfüllung darf nur mit beprobtem und freigegebenem Material erfolgen. Zusätzlich müssen landespflegerische Ausgleichsmaßnahmen erbracht werden.

Arbeitseinsatz an der Grillhütte durch die Straußjugend

Am vergangen Wochenende fand an der Grillhütte ein Arbeitseinsatz der Straußjugend Bottenbach statt.
Aufgrund der Vielzahl der Helfer konnten mehrere Arbeitstrupps gebildet werden, welche mit unterschiedlichen Aufgaben betraut waren.
So wurde unter anderem die Sitzflächen innerhalb der Grillhütte vollständig mit einer neunen Holzvertäfelung verstehen und zwei Stehtische für den Außenbereich hergestellt und einbetoniert.
Das Ergebnis ist sehr gelungen.
Vielen Dank an alle Beteiligte.

Tempo–30-Zone „Am Großen Busch“

Zur Verkehrsberuhigung und Reduzierung der Unfallgefahr ist das gesamte Neubaugebiet Bottenbach bereits seit vielen Jahren als Tempo-30-Zone ausgewiesen. Die Tempo-30-Zone beginnt an der Einmündung in der Schulstraße bzw. in die Pirmasenser Straße. Da die Straße „Am großen Busch“ erst nach Ausweisung der 30er Zone hergestellt wurde, endete die 30er Zone bisher durch ein entsprechendes Verkehrszeichen vor der Einmündung zur Straße „Am Großen Busch“. In Absprache mit der Verbandsgemeinde Pirmasens-Land als zuständige Straßenverkehrsbehörde, wurde nun die entsprechende Beschilderung geändert und die Straße „Am großen Busch“ mit in die Tempo-30-Zone aufgenommen.

Ausbau des Wirtschaftsweges „An der Trift“ ist abgeschlossen

Text und Bilder Matthias Lang

Der Ausbau des Wirtschaftsweges „An der Trift“ (Ortsdurchfahrt in Richtung Grillhütte) ist bis auf wenige Restarbeiten abgeschlossen. Die Bauarbeiten erfolgten durch die Firma Juchem Asphaltbau GmbH & Co. KG aus Niederwörresbach. Die geplante Bauzeit sowie die kalkulierten Gesamtkosten konnten eingehalten werden.

Der Ausbau des Wirtschaftsweges „An der Trift“ erfolgte auf einer Strecke von ca. 900 m. Unter anderem wurde die Traglast erhöht und eine Fahrbahnverbreiterung hergestellt. Durch die Traglasterhöhung ist der Wirtschaftsweg für die Gewichtsklassen der modernen landwirtschaftlichen Maschinen bestens geeignet. Die Fahrbahn wurde auf 3,50 Meter und die Bankette auf jeweils 75 cm verbreitert. Zusätzlich wurden die Entwässerungsrinnen und die Verrohrung der Wegezufahrten erneuert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 133.000,-- Euro. Die Maßnahme wird mit einem Betrag in Höhe von 71.500,-- Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raumes (ELER) gefördert. Die restlichen Kosten werden durch die Ortsgemeinde im Rahmen einer Entnahme aus der Sonderrücklage „Feldwegebau“ gedeckt. (Fotos siehe Titelseite)

Zusätzlich zum geförderten Ausbau des Wirtschaftsweges hat die Ortsgemeinde als eigene Unterhaltungsmaßnahme das Teilstück zwischen dem Wirtschaftsweg und der Grillhütte auf einer Länge von 110 Metern ausgebaut. Dieser Ausbau erfolgte ebenfalls durch die Firma Juchem Asphaltbau. Die Kosten hierfür belaufen sich zusätzlich auf ca. 12.000,-- Euro. Diese Kosten wurden ebenfalls durch die Sonderrücklage „Feldwegebau“ gedeckt.

Baubeginn Ausbau Wirtschaftsweg „An der Trift“

Der Ausbau des Wirtschaftsweges „An der Trift“ (Ortsdurchfahrt in Richtung Grillhütte) beginnt am 27.07.2020. Die Bauarbeiten werden durch die Firma Juchem Asphaltbau GmbH & Co. KG aus Niederwörresbach ausgeführt. Es wird mit einer Bauzeit von ca. 3 Wochen gerechnet. Während der Bauzeit erfolgt die Zufahrt zur Grillhütte über den Wirtschaftsweg hinter dem Friedhof. Die Umleitung wird entsprechend ausgeschildert. Die Wirtschaftsweg hinter dem Friedhof wurde für die Umleitung entsprechend ausgebessert.

Der Ausbau des Wirtschaftsweges „An der Trift“ erfolgt in einer Strecke von 900 m. Unter anderem wird die Traglast erhöht und eine Verbreitung von 50 cm durchgeführt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 135.000,-- Euro. Die Maßnahme wird mit einem Betrag in Höhe von 71.500,- Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raumes (ELER) gefördert. Die restlichen Kosten werden durch eine Entnahme aus der Sonderrücklage „Feldwegebau“ gedeckt.

Aktionserlös „Wir nähen unseren Mundschutz selbst"

Der Erlös der Aktion „Wir nähen unseren Mundschutz selbst“ beläuft sich auf 1.100,-- Euro.

In Absprache mit den Beteiligten wird der Erlös zu gleichen Teilen gespendet an:

Förderverein Kindergarten Bottenbach, Förderverein Grundschule Bottenbach,
an die Jugendlichen für den Jugendraum sowie für die Seniorenarbeitet Bottenbach

Der Übergabetermin wird noch vereinbart. Vielen Dank an alle Helfer und Unterstützter.

Mobilfunkversorgung in Bottenbach

Seit dem 30.06.2020 ist der stationäre Mobilfunk-Sendemast auf dem Gelände neben dem Friedhof in Betrieb. Die ursprünglich durch die Deutsche Telekom bereits für den 30.03.2020 angekündigte Inbetriebnahme hat sich aufgrund der ausstehenden Genehmigung durch die Bundesnetzagentur um drei Monate verzögert. Der Mobilfunkturm sendet im D1-Netz der Deutschen Telekom mittels 4G-Technik (LTE plus). Aufgrund der direkten Glasfaserversorgung des Funkturmes sind im Mobilfunkbereich Datenübertragungsraten von bis zu 300 Mbit/S (LTE-Max) bei Abschluss eines entsprechenden Vertrags möglich. Auch der Betrieb von sogenannten Hybridmodems (z.B. Speedports) wird unterstützt. Dadurch kann die per Telefonkabel zur Verfügung stehende Bandbreite, bei Bedarf und bei Abschluss eines entsprechenden Vertrages, nochmals wesentlich erhöht werden.

Des Weiteren besteht jetzt auch grundsätzlich die Möglichkeit das weitere Netzbetreiber (Vodafone oder Telefonica) den Mobilfunkturm zur besseren Mobilfunkausleuchtung nutzen. Entsprechende Bemühung zur Nutzung des Mobilfunkmastes durch Vodafone (D2) und Telefonica (o2) laufen.

Der Mobilfunkturm in Bottenbach liegt hinsichtlich der Mobilfunkausleuchtung an einem sehr guten Standort. Die gesetzlichen Grenzwerte für die Mobilfunkstrahlung werden weit unterschritten.

Hinsichtlich der Angst vor Mobilfunkstrahlen gilt folgender Grundsatz: Die Feldstärke und somit die Strahlenbelastung des Handys liegt in der Regel deutlich über der Feldstärke, die von einem umliegenden Sendemast einwirkt. Je besser also die Funkverbindung zwischen Sendeanlage und Handy ist, desto geringere Feldstärken reichen für eine gute Kommunikation aus. Verschlechtert sich dagegen die Funkverbindung muss das Handy seine Sendeleistung erhöhen, um die Verbindung zu halten. Die Handys regeln ihre Sendeleistung automatisch in Abhängigkeit von der Feldstärke. Guter Empfang bedeutet daher in der Summe betrachtet in der Regel eine geringere Feldstärke und somit eine verringert Strahlung beim Mobilfunknutzer.

Ausflug der Ortsgemeinde / Seniorenfahrt

Nach den derzeit geltenden Corona-Auflagen ist ein Ausflug der Ortsgemeinde mit einem Reisebus nur unter strengen Auflagen möglich. Unter anderen ist die Anzahl der Fahrgäste in Bus auf max. 35 Personen zu begrenzen. Des Weiteren müssen die Fahrgäste im Reisebus während der gesamten Fahrt eine Mund-Nasen-Schutzmaske tragen. Zwar gilt die derzeitige Rechtsverordnung nur bis zum 31.08.2020. Allerdings ist eine wesentliche Lockerung eher unwahrscheinlich. Unter diesen Umständen wird die für Ende August geplante Seniorenfahrt (Ausflug der Ortsgemeinde) abgesagt. Alternativ ist für Sonntag, den 27. September ein zünftiger „Gumbeerbrode an der Grillhütte geplant. Die Einhaltung der Corona-Auflagen wäre an der Grillhütte problemlos möglich. Weitere Infos folgen.

Ortsverschönerung durch die Landfrauen

Seit vielen Jahren pflegen die Landfrauen vom Ortsverband Bottenbach die Blumenanlagen im Einmündungsbereich Kirchgasse / Steinhauser Straße sowie am Dorfplatz. Sogar die dort gepflanzten Blumen werden jedes Jahr durch die  Landfrauen finanziert.
Dieses ehrenamtliche Engagement verdient besondere Anerkennung.
Vielen Dank an alle Landfrauen für Euren Einsatz und die tolle Arbeit zum Wohle der Allgemeinheit

Ausbau des Wirtschaftsweges „An der Trift“

Die Auftragsvergabe zum Ausbau des Wirtschaftsweges „An der Trift“ (Ortsdurchfahrt in Richtung Grillhütte) ist erfolgt.
Der Baubeginn ist für Mitte Juli vorgesehen. Der Ausbau erfolgt in einer Strecke von 800 m.
Es wird mit Gesamtkosten in Höhe von ca. 125.000,-- Euro gerechnet.  Unter anderem wird die Traglast  erhöht und eine Verbreitung von 50 cm durchgeführt. Die Maßnahme wird mit einem Betrag in Höhe von 71.500,-- Euro  aus  dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raumes (ELER) gefördert. Während der Bauzeit erfolgt die Zufahrt zur Grillhütte bei Bedarf über den Wirtschaftsweg hinter dem Friedhof. Zu diesem Zweck wurde diese Weg mit Schotter ausgebessert und für PKW befahrbar gemacht. Die Zuwegung während der Baustellenzeit wird ausgeschildert.

Maschinenlärm

Aus gegebenem Anlass möchten wir insbesondere wegen zunehmender Störung der Mittagsruhe auf die folgenden grundsätzlichen Bestimmungen der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung (32. Bundes-Immissionsschutzverordnung) und das Landesimmissionsschutzgesetz Rheinland-Pfalz hinweisen.

Die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung gilt für 57 unterschiedliche Geräte- und Maschinenarten, von Baumaschinen (wie etwa Betonmischer und Hydraulik-hämmer), über Bau- und Reinigungsfahrzeuge (z.B. Transportbetonmischer, Kehrmaschinen) bis hin zu Landschafts- und Gartengeräten (wie Kettensägen, Laubbläser und Rasenmäher). Alle diese Produkte müssen beim Inverkehrbringen mit einer Kennzeichnung versehen sein, auf der die Hersteller den Schallleistungspegel angeben, der garantiert nicht überschritten wird. Bestimmte Geräte- und Maschinenarten müssen zusätzliche Geräuschgrenzwerte einhalten, die in einer europäischen Richtlinie genau geregelt sind.

Grundsätzlich gilt in Deutschland eine allgemeine Nachtruhe in der Zeit von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr. In dieser Zeit sind alle Betätigungen verboten, die geeignet sind, die Nachtruhe zu stören. Die Maschinenlärmschutzverordnung legt zudem zeitliche Beschränkungen für den Betrieb zahlreicher Maschinen- und Gerätearten in lärmempfindlichen Gebieten fest.

Das Landesimmissionsschutzgesetz Rheinland-Pfalz legt daneben Ruhezeiten beim Betrieb bestimmter Geräte und Maschinen fest. Der Betrieb der im Anhang zur Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung aufgeführten Geräte und Maschinen ist in Gebieten, die dem Wohnen dienen sowie in bestimmten Sondergebieten an Werktagen in der Zeit von 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr und von 20.00 Uhr bis 07.00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen ganztägig nicht zulässig.

Ausnahmen von der Mittagsruhe gelten nur für Geräte und Maschinen, die gewerblich oder im Rahmen der öffentlichen Daseinsvorsorge genutzt werden.

Freischneider, Grastrimmer/Graskantenschneider, Laubbläser und Laubsammler dürfen darüber hinaus an Werktagen auch in der Zeit von 07.00 Uhr bis 09.00 Uhr und von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr nicht betrieben werden.

Die zuständige Behörde kann Ausnahmen von den genannten Ruhezeiten zulassen, wenn der Betrieb der Geräte und Maschinen im öffentlichen Interesse geboten ist. Geräte und Maschinen zur Beseitigung von Schnee und Eis dürfen ohne zeitliche Beschränkung benutzt werden, wenn die Wetterlage dies erfordert.

Pirmasens, den 28.04.2020

Verbandsgemeindeverwaltung Pirmasens-Land

i.A. H. Borne

Bedarfsermittlung Bauplätze

Zur Entscheidung über die Lage und Größe des Baugebietes (Abwägung zwischen dem großen Baugebiet „Auf dem Kälbling“ und dem kleineren Baugebiet „Im Großen Busch II“)  sowie über die weitere Vorgehensweise hinsichtlich der Erschließung bitte ich alle Bauplatzinteressenten,
welche innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre Bauabsichten haben, sich bei mir, Klaus Weber; zu melden (Tel. 06339/993344 oder 0172/9074711 bzw. unter webklaus@gmx.de).

Die Genehmigung des Baugebietes und die Erschließung sind abhängig von der Anzahl der Bauinteressenten.

Sobald die Corona-Situation es zulässt, findet eine Bürgerversammlung der Anlieger und Eigentümer eines möglichen Baugebietes „Auf dem Kälbling“ zur ausführlichen Information statt.     

Informationen Corona-Maßnahmen

Seit dem 24.06.2020 gelten die Bestimmungen der 10. Corona-Bekämpfungsverordnung.
Die Corona-Bekämpfungsverordnung ist ergänzt durch eine Vielzahl von einzelnen Hygieneverordnungen die jeweils für einen besonderen Teilbereich bzw. Maßnahme gelten.

Die 10. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz sowie die derzeit gültigen Hygienekonzepte
sind unter www. corona.rlp.de veröffentlich.

Auf der Homepage des Landkreises Südwestpfalz sind unter dem Link www.lksuedwestpfalz.de/buergerservice/abteilungen/gesundheitswesen/infos-zum-corona-virus 
eine Vielzahl von Erläuterungen eingestellt und es werden viele aktuelle Fragen beantwortet.
Die Fragen und Antworten werden regelmäßig aktualisiert.

Bestattungen und Trauerfeiern

Aufgrund der Bestimmungen der 9. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz hat sich die Ortsgemeinde Bottenbach dazu entschlossen, die Leichenhalle weiterhin für Trauerfeiern geschlossen zu halten.

Bekäpfung Borkenkäfer

Im Rahmen der Bekämpfung des Borkenkäfers mussten im Bottenbacher Gemeindewald „Tiergarten“ nochmals über 500 Festmeter Fichtenholz eingeschlagen werden. Bereits in Vorjahr sind 1200 Festmeter dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen. Der Einschlag erfolgte in den letzten zwei Wochen unter Einsatz eines Harvesters. Die massive Ausbreitung des Borkenkäfers ist unter anderem den extrem trocken Sommern der letzten Jahre geschuldet. Trotz des großen Preisverfalles auf dem Holzmarkt für Fichtenholz bleibt zur Eindämmung der Borkenkäferausbreitung keine Alternative. Wiederaufforstungsmaßnahmen sind geplant.

Umgestaltung Eingangsbereich Feuerwehr

Die Arbeiten zur Herstellung zur Umgestaltung des Eingangsbereiches der Feuerwehr haben begonnen (siehe Bild). Der Eingangsbereich wird durch eine Terrasse erweitert und barrierefrei gestaltet. Die bisherigen Arbeiten wurden von der Feuerwehr in Eigenleistung erbracht
Vielen Dank an alle Beteiligten.

Die Arbeiten zur Umgestaltung des Eingangsbereiches der Feuerwehr stehen kurz vor dem Abschluss.
Der Eingangsbereich wird durch eine Terrasse erweitert und barrierefrei gestaltet.

Lediglich die Sitzbänke, ein Stehtisch sowie das Geländer müssen noch montiert werden. 
Die Sitzprobe der ersten Besucher konnte trotzdem Corona-konform bereits durchgeführt werden (siehe Bild).

Alle Arbeiten wurden der Feuerwehr und dem Förderverein Roter Hahn e.V. in Eigenleistung erbracht. Vielen Dank an alle Beteiligten.

Spielplatz

Seit Sonntag, den 03.05.2020 ist der Spielplatz in Bottenbach wieder geöffnet. Die 4. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz wurde entsprechend gelockert. Die Zeit der Corona-Sperre des Spielplatzes wurde genutzt um die Erd- und Pfasterarbeiten zur Errichtung des Pavillions auszuführen. Das Pavillion selbst wird im Laufe des Monats Mai errichtet. Das Pavillion hat eine Größe von 4,65 Meter im Durchmesser und wird in Holzbauweise errichtet. Der Pavillon soll unter anderem als Wetterschutz dienen und so die Nutzungsmöglichkeiten des Spielplatzes erweitern. Die Ortsgemeinde Bottenbach hat zur Umsetzung der Maßnahme eine Förderungen in Höhe von 70 % der Nettokosten durch die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Leader Pfälzerwald Plus erhalten. LEADER wird durch den „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER) fnanziert.
Vielen Dank an alle Beteiligte.

Die Arbeiten zur Errichtung des Pavillions auf dem Spielplatz schreiten voran.
Bei einem Arbeitseinsatz am letzten Freitag konnte die Grundkonstruktion aufgestellt werden. Das Pavillion hat eine Größe von 4,65 Meter im Durchmesser und wird in Holzbauweise errichtet. Der Pavillon soll unter anderem als Wetterschutz dienen und so die Nutzungsmöglichkeiten des Spielplatzes erweitern. Die Ortsgemeinde Bottenbach hat zur Umsetzung der Maßnahme eine Förderungen in Höhe von 70 % der Nettokosten durch die Lokale Aktionsgruppe  (LAG) Leader Pfälzerwald Plus erhalten. LEADER wird durch den „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER) finanziert. Vielen Dank an alle Beteiligte.

Lebensmittelangebot in Bottenbach

CAP-Mobil, jeden Samstag von 12.00 bis 12.40 Uhr, Oberer Parkplatz DGH

Die Produktpalette des Cap-Mobils umfasst 850 Artikel aus den Sortimenten Obst und Gemüse, Milchprodukte, Fertiggerichten, Konserven, Tabak, Zeitschriften, Hygieneartikel und Tiefkühlprodukte. Alle Lebensmittel werden ohne Aufpreis, das heißt zum gleichen Preis wie im großen Cap-Markt in Thaleischweiler-Fröschen verkauft. Auch Bestellungen sind durch die Anbindung an den stationären Markt möglich und können bei der nächsten Tour mitgebracht werden.

Landmetzgerei Dillmann, jeden Dienstag von 15.15 bis 16.15 Uhr, Unterer Parkplatz DGH

Das Verkaufsauto der Landmetzgerei Dillmann aus Vinningen bietet frische Wurst- und Fleischwaren aus eigener Produktion. Auch Bestellungen werden gerne entgegengenommen.

Bäckerei Ernst, jeden Mittwoch und Freitag zwischen 7.00 und 9.00 Uhr mit mehreren Haltestellen in verschiedenen Straßen

Das Verkaufsauto der Bäckerei Ernst aus Vinningen bietet frische Teig – und Backwaren aus eigener Produktion sowie ein kleines Sortiment an Lebensmittel für den täglichen Bedarf.

Jung hilft Alt - Stark hilft Schwach

Aufgrund der aktuellen Geschehnisse rund um das Thema Corona Virus möchten wir, Die Straußbuwe Bottenbach, Euch gern helfen.

Um die älteren, schwächeren Bürger so wenig wie möglich in Gefahr zu bringen, übernehmen wir gern Eure Einkäufe oder andere Erledigungen.

Meldet Euch, wir sind für Euch da! Straußbuwe Bottenbach


Kontakt:

Sandro Reiser: 0173/54 25 323 oder 06339-235
Vanessa Veith: 0176/31 78 32 55
Maike Hermann: 0176/82 75 56 84